8. Juni. bis 29. September 2019
Kunsthalle Jesuitenkirche

Parallel zur Eröffnung des Christian Schad Museums verwandelt der international bekannte Forscher, Komponist und Konzeptkünstler Tim Otto Roth die unmittelbar ­verbundene Kunsthalle Jesuitenkirche in einen korrespondierenden Kunstraum. Die Gewölbe der ehemaligen Barockkirche erweitern sich zu Projektionsflächen und treten in ­einen Dialog mit den benachbart ausgestellten Werken Christian Schads. Das alle Sinne berührende Gesamtkunstwerk denkt die „Schadographie“, die als gestalterisches Medium auch die Fassaden des neuen Museums überzieht, im neuen Jahrtausend weiter. Roth ­entwickelt hier einen gänzlich ­neuen künstlerischen Ansatz: Schatten lösen sich, um gemeinsam mit Schad „von den Zwängen der Gewohnheitslogik“ zu sprechen.

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Foto: imachination projects